Anleitungen Parallels Plesk

Auf unseren Servern verwenden wir zu Administration Plesk. Es dienst zur Verwaltung von Domains, Email und Datenbanken. Hier finden Sie Anleitungen, wie sie eine Emailadresse anlegen, eine Umleitung einrichten oder Ihren Email Account auf Abwesenheit im Urlaub stellen.



Kampf gegen Viren und Spam

Spam und Viren sind ein großes Problem für jeden Provider. Seit einiger Zeit verwendet WebWorks LEICHT ein aktives System zu bekämpfung von Spam und Viren. Es ist Ihrem Mailserver ein SMTP Proxy vorangeschalten der als eine art Türsteher fungiert und die Berechtigung der Email prüft. Dazu werden aktuelle Dienste wie RBL, RWL, SPF, URLBL, URIBL uvm. verwendet um einen reibunglosen Email Verkerh für Sie zu Gewährleisten. Zur Zeit sind ca. 94% aller eingehenden Emails SPAM, also unerwünschte Werbemails aber auch Mails die versuchen den Mailserver lahm zu legen.


Der Email Türsteher

Hier eine kurze Übersicht über den WWL SmtpProxy/Emailserver:

Ist der Email Empfänger bei WWL bekannt?
70% der eingehenden Emails fallen hier schon durch. Es gibt Spamversender die Stundenlang ausprobieren welche Emailadressen es zu einer Domain gibt (aa@domain.de, ab@domain.de, ac@domain.de,...). Das sind bereits am Tag ca. 120 Tausend solche Anfragen. Emailadressen die vorhanden sind werden sofort weitergeleitet.

Wie schaut denn die Mail so aus?
Hier zählt der erste Eindruck. Mit regulären Ausdrücken kann man schon viel über die Email erfahren. Von wem, wann warum.

Wie verhält sich der Absender Mailserver?
Nimmt er sich die Zeit um alle Standards einzuhalten, oder ist er in Eile. Spamversender müssen in kürzester Zeit so viele Mails wie möglich versenden. Reagiert ein Empfänger nicht sofort (millisekunden), zieht er weiter. Auch die Umgangsform spielt eine Rolle. Seriöse Mailserver stellen sich vor und sagen Hallo. Aber das darf noch kein Grund sein abgewiesen zu werden.

Kennen wir den Absender?
Hier setzt eine inteligente und selbstlernende Logik an: Wird von einem WWL Kunden eine Email versendet, kommt die Empfänger Email auf eine Whitelist. Kommt nun eine Email von dieser Emailadresse zurück, weis der WWL Server bescheid und beforzugt den Transfer. Steht er nicht auf dieser Liste werden noch mehr Tests durchlaufen.

Wollen wir den Absender nicht kennen?
Genau wie eine Whitelist gibt es auch die Blacklist. Diese wird selbst vom System angelegt oder vom WWL Administrator gepflegt und in Echtzeit auch von externen Dienstleistern abgefragt. So kommt es regelmäßig vor das es Angriffe an deutsche Provider gibt und der Erste der angegriffen wird sagt allen anderen bescheid und warnt was zu erwarten ist und wer der Absender ist.

Einen Moment Bitte!
Ist nun noch nicht sichergestellt um was für eine Mail es sich handelt, wird jetzt ein eine Pause simuliert. Das ist eine normale Funktion eines Servers der darum bittet etwas zu warten oder es später nochmal zu versuchen. Seriöse Mailserver gehen zu 100% darauf ein. Jetzt wird der Absender und Empfänger protokolliert. Kommt der Sender zurück, ist alles klar (Whitelist). Wenn nicht auch. Das Verfahren nennt sich Delaying bzw Greylisting.

Bitte entlehren Sie Ihre Taschen!
Kommt nun eine Mail soweit, wird nun auch der Inhalt geprüft. Die Mail wird an mehrere Virenscanner gepiped, also direkt übergeben. Geben die Virescanner (clamav, bitdefender, kaspersky) eindeutig grünes Licht geht es weiter.

Gibt es was zu verzollen?
Nun wir anhand eines Bayschen Filters der Inhalt nach verdächtigen Worten gescannt. Also das übliche Viagra, ... usw.

Ich will aber trotzdem!
Nun ist es aber auch wichtig Emails trotz fremder Absender und einem Unwort zu empfangen. Dazu werden die vorher beschriebenen Kontrollen gewichtet. Also mit einem Score hinterlegt. So ist es Problemlos möglich eine witzige Email auch zu einem Freund zu versenden. Bekannte Emailadressen haben da einen Bonus. Ist eine Email aber in einer externen Spammailer Datenbank, kann es Probleme geben. Dazu muss er aber bereits in einer Weltweiten Spamdatenbank hinterlegt sein.

 


Seite druckenSoftlink:110744Seite bearbeitet: Monday, 10.11.2008