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Alles Wichtige zu Email


Ein sehr wichtiger Teil des Internets ist der Emaildienst geworden. Auf diesen Seiten gibt es eine Übersicht was Email ist und wie es eingesetzt wird.


In Deutschland wurde am 2. August 1984 die erste Internet-E-Mail empfangen: Werner Zorn von der Universität Karlsruhe (TH) empfing unter seiner Adresse „zorn@germany“ eine Grußbotschaft der US-amerikanischen Plattform CSNET zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern. Werner Zorn erhielt 2006 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. (Quelle Wikipedia.de)


Ich bin 2 Dienste

Unter dem Thema Email werden verschiedene Dienste zusammengefasst die hier erklärt werden sollen.

Grundsätzlich wird in 2 Bereiche unterschieden:

  1. Email Transport zwischen Sender und Empfänger
  2. Emailabgleich zwischen Mailbox und Emailclient

Die beiden Bereiche verschwimmen meist für den Anwender in einem Paket bzw Email Client. Wenn Sie die Beiden aber kennen und untescheiden können, wird Ihnen eine evtl. Fehlersuche erleichtert.




1

smtp (Simple Mail Transport Protocol)

Der Transport der Email geschieht zwischem den Absender Email Server und dem Empfänger Email Server direkt.

Der Absender meldet sich von seinem Email Client beim Email Server an und kann darüber seine Email an jede Adresse versenden.
Dieser "Absende" Email Server erwartet aber beim Annehmen einer Email das man sich bei ihm Autentifiziert. Er muss also seine KontoID und ein Passwort angeben. Vor ein paar Jahren noch war dies nicht notwendig. So konnte jeder über einen bekannten Email Server seine Emails loswerden. Dies bedeutet aber das keine Kontrolle darüber besteht wer was wohin sendet. Das ist Heute nicht mehr denkbar. Und dennoch gibt es unzählige Email Server die keine Konto Überprüfung haben. Solche Server werden OpenRelay Server genannt und können zur Spamversendung missbraucht werden.



2

POP - IMAP - SMAP - UUCP - Exchange

Die 2. Ebene kümmert sich um das abholen der Emails bei Ihrem Provider, oder das verwalten Ihrer Emails im Intranet.

Es geht hier also um das eigentliche Postfach. Eingehende Emails werden vom zuständigen Mailserver dort für Sie abgelegt. Wie Sie nun auf dieses Postfach zugreifen bleibt Ihnen überlassen. Meist verwenden Sie dazu Ihren Email Client  mit POP Protokoll, eine IMAP oder Exchange Lösung.
Sie könnten aber auch per FTP darauf zugreifen (Naja vieleicht etwas unpraktisch).



Übersicht der verschiedenen Email Konfigurationen

Nachfolgend werden 3 Hauptkonfigurationen aufgeführt die für Emaildienst eingesetzt werden. Immer noch am heufigsten eingesetzt ist POP (Post Office Protocol). Es ist einfach in der Wartung des Servers und benötigt wenig Systemressourcen da meist nur wenige Daten am Server zwischengespeichert werden müssen. Die meisten Free Email Dienste bieten diese Art von Paket an.
Es gibt das auch nicht dass System mit Namen X. Die verwendeten Softwarekomponenten sind meist von verschiedenen Herstellern. So sind Heute meist Postfix, Exim, Qmail, Courier, Cyrus, Kolab, Exchange oder Kolab im Einsatz.

Als Email Client stehen eine große Anzahl zur Auswahl:
Outlook Express, Outlook, Entourage, Mail, Thunderbird, Lotus, Mulberry, KMail, ....



POP (Post Offoce Protocol)

POP Email Übersicht

POP Übersicht

Der POP Dienst wird immer noch am häufigsten verwendet. Für 90% aller User ist er ausreichend. Ist man aber darauf angewiesen Emails auch von mehrern Arbeitsplätzen oder Mobil zu nutzen ist IMAP unumgänglich.


Sicherheit --
Übersichtlichkeit ++
Netzwerk Traffic ++
Plattform Win,Mac,Unix


Zum abholen der Emails muss man sich gegenüber dem Postfach per KontoID und Passwort authentifizieren. Danach können die Emails auf den lokalen Email Client runtergeladen werden. Ist ein Email vollständig lokal gespeichert, wird ein Löschbefehl an das POP Postfach zurückgeschickt. Das Email ist nur noch Lokal vorhanden. Bei aktuellen Email Clients kann dieser Löschbefehl abgeschalten werden. Soe lässt sich eine Art IMAP Funktion simulieren. Es kann eine Email mehrfach von verschiedenen Orten bzw. Clients abgerufen werden. Dies bietet aber nur eingeschränkt eine Lösung an.




IMAP (Internet Message Access Protocol)


IMAP Übersicht



Exchange und Derivate


Exchange Übersicht


Anhand der Übersichtsgrafik lässt sich schon erkennen wie Umfangreich eine Exchange Umgebung sein kann. Aber auch hier werden grundlegende Dienste in Kombination verwendet. Den Exchange Dienst gibt es dabei nicht. 



Microsoft Exchange Server


Funktion POP IMAP Exchange
Unterstützung für den Offline-Modus X X X
Unterstützung für den Online-Modus   X X
Unterstützung für den Disconnected-Modus   X X
Mails laufen beim SMTP-Server auf X X X
Für den Empfang von Nachrichten ist kein SMTP-Gateway erforderlich, jedoch für den Versand X X X
Zugang zu unterschiedlichen Mailboxen möglich   X X
Erlaubt Zugang zu anderen Daten, wie beispielsweise News   X X
Hohe Performance bei Verbindungen über Leitungen mit niedriger Bandbreite (Modems)   X X
Message-Status-Flags lassen sich bearbeiten   X X
Neue Nachrichten sind mit unterschiedlichen Clients überall im Netz zugänglich X X X
Offene Protokolle; Spezifiziert in RFCs X X X*
Zusatzprotokoll für die Verwaltung von Benutzereinstellungen verfügbar (Internet Message Support Protocol, IMSP)   X X

* Einschränkungen bei Microsoft Exchange Server. Die meisten Zusatzoptionen auf Windows beschränkt


  • E-Mails
  • Termine und Kalender
  • Aufgaben
  • Kontakte und Adressen
  • Notizen
  • Dokumente
  • E-Mail-Zugriff via Microsoft-Direct-Push-Technologie
  • E-Mail-Abruf mittels POP3/IMAP4
  • Datenkomprimierung bei Datenübertragung
  • globales Adressbuch
  • zertifikatbasierte Authentifizierung
  • Unterstützung für Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME)
  • ActiveSync für die Synchronisierung mit mobilen Geräten wie zum Beispiel palmOne, PDA, Handy, Symbian, Smartphone und PocketPC
  • intelligenter Anti-Spam-Filter: SmartScreen-Filtertechnologie (Intelligent Message Filter (IMF))
  • globale Annahme- und Verweigerungsliste (Whitelist/Blacklist)
  • Viren-API, mit der Drittanbieter Antivirensoftware angebunden werden kann (VSAPI 2.5)
  • Unterstützung für das Sender-ID-E-Mail-Authentifizierungsprotokoll
  • vollständige Unterstützung der Novell-GroupWise-6.x-Konnektoren und -Migrationstools
  • Outlook Web Access: Bereitstellung eines abgespeckten Outlooks über den integrierten Internet Information Server
  • Rechtschreibprüfung für Deutsch und weitere Sprachen

Bitte beachten Sie das diese Beschreibungen keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben. Es gibt in diesem Bereich die unterschiedlichsten Konfigurationen. Ausserdem sollen hier nur Denkanstöße für Lösungen und ein Einblick in verschiedene Konfigurationen gegeben werden.



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Seite druckenSoftlink:0908146Seite bearbeitet: Saturday, 04.10.2008